01/10/2025

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Presales vs. Sales: Was gewinnt Deals wirklich? Lead-Hygiene, Follow-ups, Einwände

In dieser Folge

In dieser Folge von „Dialing Out“ blicken wir mit Anamarija auf zehn Jahre B2B-Vertrieb: von Presales (BDR) über Account Executive bis After-Sales/Projektführung. Was bewegt Deals wirklich – jenseits der schönen Präsentation? Es geht um Lead-Hygiene, Follow-ups, Einwandbehandlung und strategische Pivots, die aus wackeligem Start langfristige Partnerschaften machen.

Mit konkreten Beispielen (Polen, Finnland, DACH): sauber dokumentieren, Fehler in E-Mails vermeiden und die Route ändern, wenn die ersten Wochen nicht greifen.

Lesezeit

6 Min

Wir besprechen

  • Karriere als „Flow“: Rollen gehen ineinander über statt harter Brüche

  • Lead-Hygiene als Fundament: Notizen, Namen, Follow-ups – sonst kühlt „warm“ ab

  • Der Preis der Eile: Schreibfehler, falsche Personalisierung, peinliche Mails

  • Telefon schlägt E-Mail: live ist Recovery einfacher als nach „Senden“

  • Einwände überall: Vorbereitung/Wissen als bester Schutz

  • Budget-Einwände im Sales-Call: ROI statt Rabatt—und wann man nicht drückt

  • Presales vs. Sales: Volumen, Tempo und warum Presales „am herausforderndsten“ ist

  • AE-Vorteil aus BDR-Wurzeln: Doku-Disziplin gewinnt Multi-Stakeholder-Sales

  • „Freiheit“ durch Kaltakquise: Selbstvertrauen, Improvisation, Humor

  • After-Sales-Pivots: wenn der Start nicht zieht, Liste/Industrie/Ansatz wechseln

  • Partner statt Endkunden: ein Wechsel, der Mehr-Projekte ausgelöst hat

  • Unzufriedenheit drehen: klare Schritte, um Accounts zu retten

  • Skalieren mit Maß: langsam wachsen, Qualität halten

  • Blick nach vorn: schnelle Adaption an AI und Prozessänderungen

Show Notes

Vom BDR zum AE zum After-Sales: ein System

Weniger harte Übergänge, mehr kontinuierliche Anpassung. Lead-Hygiene und Doku-Routinen zahlen in allen Rollen ein.

  • Rollen überlappen; Prozesse bleiben konstant.

  • Presales-Gewohnheiten (Notizen, Next Steps) tragen AE/Projekte.

  • Langsames Skalieren hält Qualität.

Lead-Hygiene: der stille Leistungshebel

Sorgfältige Erfassung (Namen, Calls, Nächste Schritte) verhindert Stillstand und Wärmeverlust.

  • Pünktliche Follow-ups halten Intention wach.

  • Direkt nach dem Call dokumentieren.

  • Saubere Handover ermöglichen Team-Tempo.

Eile kostet – besonders schriftlich

Im Call lässt sich retten; bei E-Mails kaum. Bewusst verlangsamen, wo Fehler irreversibel sind.

  • Namen/Fakten/Personalisierung doppelt prüfen.

  • Templates nutzen, aber bewusst anpassen.

  • Erst anrufen, dann schreiben – wenn unsicher.

Einwandbehandlung: gleiche Kunst, anderes Tempo

Vorbereitung (Produkt, Service, Nutzen) verhindert Überraschungen. Im Sales-Gespräch verschärfen Budget/ROI die Diskussion.

  • Im Presales zählt der Termin – schlank bleiben.

  • Im Sales sind Stakes höher, Gespräche länger.

  • ROI rahmen; Rabatt nicht reflexhaft.

Selbstvertrauen, Improvisation, Humor

Kaltakquise schafft „Freiheit“: weniger Angst, mehr Anpassungsfähigkeit, besserer Rapport.

  • Menschliche Momente benennen; Humor entspannt.

  • Struktur ja, aber Person nicht skripten.

  • Vertrauen ohne Klamauk aufbauen.

After-Sales-Turnarounds: Ansatz statt Text wechseln

Wenn Ergebnisse ausbleiben, Strategie mit Hypothese ändern.

  • Ziele wechseln (Endkunde → Partner), Listen/Industrien tauschen.

  • Testfenster vereinbaren, KPIs definieren.

  • Erfolge: Team-Ausbau, Vertragsverlängerungen.

Wichtigste Erkenntnisse

  1. Lead-Hygiene schlägt Charisma—Dokumentation trägt alle Rollen.

  2. Pünktliche Follow-ups verhindern Wärmeverlust.

  3. Call-Fehler sind reparierbar; E-Mail-Fehler kleben—Tempo rausnehmen.

  4. Vorbereitung entwaffnet Einwände; Budget braucht ROI, nicht Rabatt-Reflex.

  5. Presales ist hart und lohnend: permanente Kontextwechsel.

  6. BDR-Wurzeln machen AEs besser: Handover und Nachweisbarkeit.

  7. Wenn’s hakt: Liste/ICP/Motion ändern, nicht nur Formulierung.

  8. Humor + Selbstvertrauen = Rapport statt Reibung.

Pull quotes

„Lead-Hygiene ist das Fundament—ohne sie kühlen warme Leads ab.“

„Im Call kann man retten; eine schlechte E-Mail bleibt.“

„Wenn es stockt, wechsel Liste oder Motion—nicht nur den Text.“

Gast

Anamarija — BD Strategist
Host: Dominka

FAQ

Wie halte ich Lead-Hygiene hoch, ohne Reps auszubremsen?
Kurzer Call-Notiz-Check (Wer/Was/Nächster Schritt/Wann) direkt nach dem Gespräch; Pflicht-felder für die nächste Aktivität. Wenige, aber konsistente Felder sichern Übergaben.

Erster Schritt, wenn Ergebnisse enttäuschen?
Kontrollierter Pivot: neue Liste oder Partner-First-Ansatz, zwei Wochen Test, klare Erfolgsmetriken. Hypothese transparent machen.

Wie mit Budget-Einwänden umgehen?
Auf ROI und Risikoreduktion ankern. Wenn Anpassungen bei Scope/Zeitachse keinen Sinn für den Käufer machen, nicht erzwingen—Pipeline-Qualität schützen.

Ist Presales oder Sales „härter“?
Anders hart: Presales = Volumen & Kontextwechsel; Sales = höhere Stakes pro Gespräch. Beide stehen und fallen mit Vorbereitung und sauberen Übergaben.

Kaltakquise: Kanada vs. Europa – 12 Kontaktpunkte, Beziehungsverkauf & Immobilienwahrheiten

Dominka spricht mit Josip Podrug, Immobilienmakler in Cochrane (Kanada), über Cold Calling „auf der anderen Seite des Atlantiks“ – und darüber, welche Hollywood-Klischees im echten Vertrieb nicht halten.

Der Kernnutzen dieser Episode: Egal ob DACH-B2B-Outreach oder B2C-Immobiliengeschäft – Timing, saubere Follow-ups und echte, menschliche Gespräche sind der Hebel. Nicht Lautstärke. Nicht Druck.

AI oder Mensch im B2B-Vertrieb: 8 echte Use Cases (Cold Calls, GDPR, Lead Scoring)

AI ist überall – aber wo hilft sie wirklich, und wo bleibt der Mensch unschlagbar? In dieser Dialing Out-Folge spielt Host Dominka mit Anamarija (BDS) das Spiel „AI oder Mensch?“ und prüft acht typische Alltagssituationen: Prospect-Research, Cold Emails, Call-Scripts, FAQs, Aufzeichnungen, Einwandbehandlung, Lead-Scoring u. v. m.