In Folge 31 von „Dialing Out“ sprechen Dominka und Franjo über die nächste Ausbaustufe im Presales: vom lockeren Mini-Serienformat „Einwandbehandlung“ hin zur konsequenten Weiterentwicklung von Prozessen, Tools und Mindset. Der Podcast selbst wird dabei als Presales-Asset verstanden – ein Vehikel, um Lernkurven zu beschleunigen und Kunden enger einzubinden.
Die Episode zeigt, wie sich Frontstage-Execution (Telefon, Termine, Pitches) und Backstage-Arbeit (Prozesse, KPIs, Tooling) wechselseitig befeuern. Es geht um pragmatische Automatisierung, klare KPI-Sichtbarkeit, die richtige Testkultur – und um die „Romantik“ im Vertrieb: gemeinsam wachsen, improvisieren, adaptieren, überwinden.
Lesezeit
5 Minuten
Wir besprechen
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Von „Einwandbehandlung“ zur „Evolution im Presales“
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Podcast als aktives Presales-Asset (nicht nur Content)
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Frontstage vs. Backstage: Balance, Rollen, Übergaben
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Enterprise-Bürokratie vs. KMU-Agilität: was das für Presales heißt
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Testkultur: Piloten mit 2–3 Personen, Feedback-Loops, Iteration
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Sales-Persönlichkeit finden: Humor, Tempo, Präzision
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Tooling-Hebel: Dialer, Kopfhörer, KPI-Tracking statt Handnotizen
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Weg von manuellen Tagesreports hin zu automatisierten Dashboards
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Automatisierung & Zeitgewinne: Sekunden pro Call → Stunden im Monat
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Entscheidungen schneller treffen, schneller falsifizieren
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Ziele ohne Endpunkt: Evolution als Dauerzustand
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Co-Evolution mit Kunden: Prozesse übernehmen, verfeinern, gemeinsam wachsen
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Mindset: „improvisieren, adaptieren, überwinden“
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„Vertrieb ist romantisch“: Warum das Commitment zählt
Show Notes
Vom Einwand zur Evolution
Die Serie „Einwandbehandlung“ war der Aufhänger, die Denkweise bleibt: leicht und luftig arbeiten – und kontinuierlich weiterentwickeln.
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Einwände als Trainingsfläche für System- und Mindset-Arbeit
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Nicht „fertig werden“, sondern fortlaufend neu erfinden
Podcast als Presales-Asset
Der Podcast ist Teil des Presales-Stacks: Er dokumentiert Lernpfade, baut Vertrauen auf und verdichtet Botschaften.
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Social-Proof, Thought-Process-Transparency, Invite-to-Action
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Engere Einbindung von Zielkunden über Inhalte & Kommentare
Frontstage vs. Backstage
Zwei Perspektiven: Prozesse entwerfen vs. am Telefon ausführen – die Balance entsteht im Dialog.
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Neue Systeme erst mit 2–3 Personen testen, Feedback ernst nehmen
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Schrittweise implementieren, statt Big-Bang-Rollout
Enterprise-Bürokratie vs. KMU-Tempo
Konzerne verzögern mit Tickets und Freigaben, KMU entscheiden schneller – Presales braucht beides im Blick.
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Erwartungsmanagement bei Ramp-up und Startterminen
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Agiles Arbeiten nutzt Vorsprung, ohne Qualität zu opfern
Tooling & KPI-Sichtbarkeit
Weniger Reibung, mehr Output: starker Dialer, gute Kopfhörer, klares KPI-Tracking.
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Weg von Heftchen & Teams-Reports → live sichtbare Kennzahlen
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In „zwei Blicken“ wissen, was heute geleistet wurde
Automatisierung rechnet sich
Sekunden pro Call summieren sich zu Stunden pro Monat – das schafft Fokus-Zeit.
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Mikro-Optimierungen messen (z. B. 5–6 Sek./Call)
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Zeitgewinne reinvestieren: Qualität, Nachbereitung, Pausen
Sales-Persönlichkeit formen
Eigenes „Sales-Alter-Ego“ finden: Humor, Tempo, Präzision – authentisch und effektiv.
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Stärken ausspielen, Script nicht sklavisch folgen
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Iterativ lernen: gute vs. schlechte Anrufe auswerten
Rahmenbedingungen & Kultur
Systeme müssen Entwicklung ermöglichen: schnelle Entscheidungen, klares Testing, Fehlertoleranz.
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„Schnell implementieren, schnell korrigieren“ als Prinzip
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Fokus schützen: Tooling reduziert kognitive Last
Ziele ohne Endpunkt
Evolution statt Endziel: Etappen setzen, aber immer weiterbauen.
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„Baustelle fürs Leben“ – Ownership übernehmen
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Kurze Wege: Hypothesen testen, verwerfen, verbessern
Co-Evolution mit Kunden
Kunden beeinflussen Prozesse – und umgekehrt. Gute Signale: Übernahme von Praktiken, langjährige Partnerschaften.
Mindset: Improvisieren, adaptieren, überwinden
An Bear-Grylls angelehnt: flexibel bleiben, nicht romantisieren – außer die Arbeit selbst.
Wichtigste Erkenntnisse
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Presales ist ein Prozessbau – kein Projekt mit Enddatum.
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Der Podcast wirkt als echter Presales-Hebel: Signal, Proof und Dialogfläche.
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Balance entsteht, wenn Backstage-Teams Piloten fahren und Frontstage-Feedback integrieren.
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Tooling und KPI-Transparenz schlagen Bauchgefühl und Handnotizen.
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Sekunden sparen skaliert: Mikro-Automationen summieren sich zu Stunden.
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Finde deine Sales-Persönlichkeit – und arbeite mit ihr, nicht gegen sie.
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Entscheidungen früh treffen, Fehler schnell korrigieren.
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Mit Kunden co-evolvieren: Prozesse werden besser, wenn beide Seiten lernen.
Pull quotes
„Der Podcast ist Teil unseres Presales – keine Deko.“
„Sekunden pro Call werden zu Stunden im Monat.“
„Vertrieb ist romantisch, weil man gemeinsam wächst.“
FAQ
Was meint ihr mit „Podcast als Presales“?
Der Podcast zeigt Denkweisen, Tests und Ergebnisse. Das baut Vertrauen auf, generiert Dialog mit der Zielgruppe und verkürzt Onboarding- und Saleszyklen, weil bereits viel Vorarbeit geleistet ist.
Welche Tools bringen den größten Hebel?
Ein stabiler Dialer, sehr gute Kopfhörer und transparentes KPI-Tracking. Ziel: weniger Reibung bei der Execution und in wenigen Blicken wissen, was wirkt.
Wie testet ihr neue Prozesse?
Klein anfangen (2–3 Personen), Feedback ernst nehmen, dann schrittweise ausrollen. Schnelle Entscheidungen, schnelle Korrekturen – statt monatelanger Big-Bang-Projekte.
Wie messt ihr Zeitgewinne durch Automatisierung?
Auf Call-Ebene (Sekunden) beginnen und hochskalieren (Tag, Woche, Monat). Die so gewonnene Zeit wird in Qualität, Nachbereitung und Fokus investiert.